Ultra Street Fighter 4

Als Laie tut man sich bestimmt nicht leicht: Zu Street Fighter 4 gibt es mittlerweile schon jeden erdenklichen Namen im Titel, dieses mal ist Ultra Street Fighter 4 von Capcom an der Reihe. Nachdem wir das Muster schon ziemlich flott erhalten haben (Vielen Dank an dieser Stelle) haben wir uns erneut in diverse Kämpfe verwickelt. Wir haben uns die Neuerungen im Detail angesehen und möchten euch in unserem Test verraten, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Game Info

NAME: Ultra Street Fighter 4

PUBLISHER: Capcom

PLATTFORM: PS3, Xbox 360

GENRE: Beat´em Up

ERSCHEINUNGSDATUM: erhältlich

Ultra ist wirklich Ultra!

Mit Ultra Street Fighter 4 zählt man die Reihe also nicht nach oben, sondern man ändert ein wenig den Namen ab. Das war damals schon zu Super Nintendo Zeiten so und es wird sich auch heute nicht ändern. Davon mal abgesehen handelt es sich auch nicht um etwas komplett neues, sondern vielmehr um ein (sinnvolles) Update. Fünf neue Kämpfer, sechs frische Arenen und eine Verbesserung im Balancing sind in dem Wort „Ultra“ enthalten.
Zu meckern gibt es eigentlich nichts. Vielleicht nur, dass man nochmal den Geldbeutel zücken muss um das Spiel zu erwerben? Ist das wirklich ein Grund? Selbst ein Call of Duty verlangt ganze 15 Euro für einen kleinen DLC, warum soll es bei Ultra Street Fighter denn ein Problem sein? Vor allem bekommt ihr auch wirklich viel dafür!
Genau aus diesem Grunde ist es auch sehr schwer für uns generell Probleme erkennen zu können. Was sollen wir bei Ultra Street Fighter 4 überhaupt bemängeln? Die Steuerung ist extrem Präzise, der Grafikstil überzeugt (mag vielleicht sogar Geschmackssache sein und könnte gleichzeitig auch eine Kritik sein) und das Spiel selbst rockt nach wie vor. Man könnte sich maximal noch über die langen Ladezeiten beschweren, aber das war es im Grunde dann auch schon.

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Verbesserungen im Überblick

Neben den angepassten Balance der Kräfte unter den insgesamt 44 Kämpfern sind auch ganze fünf neue dazu gekommen. Neben Hugo (extrem großer Kämpfer), Rolento, Elena aus Street Fighter 3 und noch weiteren Kontrahenten kommt auch wieder etwas frischer Wind dazu. Alle fünf Neuzugänge verschieben das Kräfteverhältnis im Kader um wenige Nuancen. Das betrifft in einigen Fällen die Durchschlagskraft der Ultra-Combos, meist aber nur die Wirkung von Special Moves. Der Hüne Hugo wirkt insgesamt weniger Bedrohlich als in Street Fighter 3, weil weder Handkantenwucht noch Arschbackenattacke denselben Grad an Schmackes mitbringen wie anno dazumal. Mit einem entsprechenden Training, das man nun auch online im Verbund mit Freunden angehen kann, holt man dennoch einige Tricks aus dem Muskelberg heraus, die man ihm gar nicht zugetraut hätte.

Sonst bleibt alles wie gehabt. Umfangreiche Spielmodi (dazu natürlich ein Online Modus) und extrem nasse Hände werden euch hauptsächlich begleiten. Für Anfänger gibt es dann noch den Trainingsmodus, der alle Moves nochmal schön erklärt. Einfach ist auch Ultra Street Fighter nicht. Man muss schon ein Beat´em Up Fan sein um hier eine Karriere hinlegen zu können. Lasst euch aber davon nicht abschrecken. Schenkt dem Spiel ein bisschen Zeit und auch ihr werdet nicht mehr von dem Game loslassen können!

Fazit

Ultra Street Fighter 4 ist quasi das Best-of des vierten Teil. Selbst für Besitzer der Vorgänger ist das Spiel ein Blick Wert. Neue Arenen, neue Kämpfer und eine verbesserte Balance machen aus diesem Teil schon fast eine Perfektion. Es gibt nahezu überhaupt nichts zu bemängeln!
Nun wird es aber Zeit, dass Capcom aus der vier eine fünf macht. Für die Next-Gen Konsolen erwarten wir dann wieder mehr als „nur“ ein Update!

90 Wertung
Gameplay: 9/10
Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Steuerung: 9/10

großer Kader (44 Kämpfer) | sehr gut balanciert | Online Modi | Schwierigkeitsgrad

mehr wie ein großes Update | nervige Ladezeiten


DEINE SPIELBEWERTUNG


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